Cologne

The fifth and final symposium will be held on 20th September 2019 in Cologne. The topic is "female IT-talents".

Registration

A registration is no longer possible.

Date: 20th September 2019 | Time: 9:00 a. m. - 4:30 p. m.

The event will be held in German.

 

Location

Lindner Hotel City Plaza
Magnusstrasse 20
50672 Köln

Keynote

Allein auf weiter Flur vs. die Zukunft ist weiblich. Quo Vadis Frauen in der IT?

Dr. Sabine Hahn (selbstständige Beraterin)
Zeit: 9:30 Uhr
Raum: "Schäl Sick"

Im Zeitalter der Digitalisierung sind Unternehmen der IT- und Tech-Branche nicht mehr wegzudenken. Google, Facebook, Spotify, Netfliix & Co. gehören nicht nur zu den erfolgreichsten Konzernen der Welt, sondern auch zu den größten und
beliebtesten Arbeitgebern.

Doch während Frauen in den frühen Anfängen der IT-Branche noch stark vertreten waren – Programmieren galt sogar als „Frauenberuf“ – legen Statistiken seit Jahren nahe, dass IT nunmehr stabil männlich dominiert ist.

In ihrer Keynote möchte Sabine Hahn einerseits eine Bestandsaufnahme machen und darlegen, inwieweit bzw. in welcher Qualität Frauen gegenwärtig innerhalb der IT Branche repräsentiert sind und welche möglichen Hemmnisse wirksam sind.

Andererseits stehen jedoch konkrete Maßnahmen zur Förderung von Frauen in den Unternehmen der IT-Branche im Fokus. Angefangen von Mentoring Programmen, Frauen-Netzwerken, flexiblen Arbeitszeiten über stärkeres Sichtbarmachen von weiblichen Rollen-Vorbildern bis hin zu konsequentem Diversity Management als Säule der Unternehmensführung.

Denn die Unterrepräsentanz von Frauen in der IT muss nicht als Status Quo akzeptiert werden – eine amerikanische Frauenzeitschrift zierte in den sechziger Jahren eine Wissenschaftlerin: „Programmieren ist wie Abendessen vorbereiten. Man muss vorausplanen und alles so terminieren, dass es fertig ist, wenn man es braucht. Das geht nur mit Geduld und dem Blick für Details. Frauen sind Naturtalente im Programmieren."

Workshops

STAND-UP! Fünf Tools, die Tech-Frauen sofort im Job stärken.

Susanne Grohs-von-Reichenbach (Coach, Autorin, Sprecherin eines Arbeitskreises Digitales und Gesellschaft)
Zeit: 10:30 - 12:00
Raum: "Schäl Sick"

In diesem Workshop konzentrieren wir uns darauf, was Tech-Frauen in ihrem Job zufriedener und stärker macht. Hier schnappst du dir hier die richtigen Tools, die dir helfen, deinen Weg bewusst und erfolgreich weiter zu gehen. Dafür bringe ich meine Erfahrung aus mehr als fünfzehn Jahren Coaching von zahlreichen MINT-Frauen ein, Kernpunkte aus Forschungsergebnissen und eigene Erfahrungen in Tech-Unternehmen.

Stand-up! läuft in drei Schritten ab. Es gibt ein kurzes Intro zu den Tools, die z. B. als zentrale Leitfrage formuliert sind. Dabei kannst du gleich Wissen auswählen über sinnvolles Selbstmarketing, aktuelle Infos aus Tech-Unternehmen zu Frauenförderung, oder über wichtige Unterscheide bei Motivation und Karrierezielen. Dann legst du los an den Themeninseln in deiner Gruppe mit dem Wissensaustausch, Ideen für Lösungen und Entwickeln von konkreten To Dos. Fachliche Impulse liegen auf den Tischen für Euch bereit. Du vermisst ein Thema? Kein Problem, wir haben eine Wild Card! Vielleicht bildet sich auch gleich ein weiteres Team. Für das Finale sucht jede Gruppe ihre Top-Ergebnisse selbst aus und trägt sie ins Plenum. Wir reflektieren diese gemeinsam. Aus allen Tools kannst du dann Favoriten mitnehmen für dein persönliches Stand up!

Gut gemeint ist nicht gut gemacht – Wie sensibilisiert man Kolleg*innen?

Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell (Frankfurt University of Applied Science)
Zeit: 10:30 - 12:00 Uhr
Raum: "Ehrenfeld"

Welche Teamkultur trägt dazu bei, dass Frauen in der Technik arbeiten und auch in dem Be-reich bleiben? Lässt sich eine solche Teamkultur überhaupt beschreiben? Und wenn sie beschrieben ist und umgesetzt wird, ist dann alles gut?

Aus meiner Erfahrung lässt sich eine solche Kultur nicht so beschreiben, dass man sie als Blaupause zur Umsetzung verwenden kann. Vielmehr müssen alle Beteiligten an Alltagserfahrungen lernen, indem sie diese reflektieren und ggsf. Anpassungen vornehmen. Aber wie initiiert man diese Reflexion am besten, ohne als übersensibel und eben doch „anders“ zu erscheinen? Wie können wir den Handelnden einfache Überprüfungsmöglichkeiten an die Hand geben, die sie verinnerlichen können?

In diesem Workshop sollen nach einem kurzen Input die Erfahrungen der Teilnehmenden gesammelt und reflektiert werden. Für die sich ergebenden Themenbereiche wollen wir gemeinsam Ideen sammeln und entwickeln, wie eine Sensibilisierung im Alltag gelingen kann. Frauenförderung und eine gendergerechte Kultur müssen die Themen aller sein und nicht weiter in der Verantwortung der Frauen bleiben.

Design Thinking mit UN Nachhaltigkeitszielen (#GlobalGoals)

Katrin Redmann (SAP)
Zeit: 13:00 - 14:30 Uhr
Raum: "Schäl Sick"

In diesem Design Thinking Workshop lädt Frau Redmann, SAP Innovation Lead SAPNextGen, Sie auf eine Reise zur Kreation von pragmatischen, fundierten, problemorientierten Problemlösungen ein. Entdecken Sie auf Basis der 17 UN Global Goals für nachhaltige Entwicklung, wie Sie in einer diversen Gruppe schnell Empathie für Ihren Auftraggeber/in und Ihre potentielle Zielgruppe erreichen können.

Erfahrungen und Handlungsansätze von und für Frauen in der IT

Katharina Losch (Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften)
Zeit: 13:00 - 14:30 Uhr
Raum: "Ehrenfeld"

Eine männliche Konnotation der Informatik beeinflusst ebenso die Arbeitswelt. Nachdem Frauen das Hochschulstudium gemeistert haben, stellen sich neue Herausforderungen hinsichtlich einer erfolgreichen Etablierung und Karriere im IT-Beruf. Dieser Workshop gliedert sich in zwei Teile:

(1) Zunächst werden Erfahrungen von Frauen im IT-Bereich zusammengetragen. Zentrale Fragen sind hierbei: Was beschäftigt diese Frauen? Wo werden Schwierigkeiten wahrgenommen? Was wird aber auch als positiv erlebt? Es geht darum, die aktuellen Themen der Teilnehmenden unter Berücksichtigung unterschiedlicher soziokultureller Hintergründe zu erfassen, ohne einen bestimmten Themenfokus zu setzen.

(2) Auf Grundlage der gesammelten Themen werden anschließend gemeinsam Handlungsansätze zur Förderung von Frauen im IT-Bereich entwickelt. Erarbeitet werden sowohl Lösungen für angesprochene Probleme als auch Maßnahmen, die an positiv Erlebtes ansetzen.

Wie Design Thinking hilft weibliche IT-Talente zu gewinnen

Elena Gehring, Kira Paul (Sopra Steria Consulting)
Zeit: 14:45 - 16:15 Uhr
Raum: "Schäl Sick"

„Weibliche IT-Talente entdecken, fördern und sichern? Und das in einer IT-Beratung?“. Der Mangeln an gut ausgebildeten Fachkräften ist enorm und es fehlt an weiblichen Role Models in IT und Technik. Und dennoch hat sich Sopra Steria Consulting zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil zu erhöhen. Als eine der führenden Beratungen für digitale Transformation ist Gender Diversity ein Innovations- und Erfolgsmotor zugleich. Gleichzeitig ist das natürlich ein sehr individuelles Vorgehen, wie Mitarbeiterinnen unterstützt werden, ihre Stärken und Potenziale zu erkennen oder Karriere- und Lebensmodelle aktiv zu planen und voranzubringen.

Mit einem Input, wie Sopra Steria Consulting mit der oben genannten Fragestellung umgeht, starten wir in einen Design Thinking Workshop, auf der Suche nach der individuellen und nutzerinnenorientierten Lösung. Auf kreative Art und Weise durchlaufen wir die Phasen des Innovationsframeworks und erarbeiten kreative Ideen.

Modellprojekt Reallabor: Wie Unternehmen praktisch von Geschlechterforschung profitieren

Michael Ahmadi, Anne Weibert, Corinna Beckmann, Laura Esser (Universität Siegen/ Ubisoft BlueByte GmbH)
Zeit: 14:45 – 16:15 Uhr
Raum: „Ehrenfeld“

Im Rahmen des Projekts GEWINN analysieren und beforschen in sechs Reallaboren Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen aus Unternehmen gemeinsam reale Unternehmensprozesse. Die Reallabore sollen einen kontinuierlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sichern und die intensive fachliche Kooperation fördern. Dieser partizipative und anwendungsorientierte Ansatz eröffnet einen praktischen Dialog über Geschlechterfragen, in dem sich einerseits Unternehmen der Komplexität aktueller Erkenntnisse der Geschlechterforschung stellen müssen. Andererseits sind die Forschenden wiederum gefordert, nach in der Praxis tragfähigen Lösungsmodellen zu suchen. Die Erkenntnisse aus den Reallaboren werden bei dem Fachtag in Köln vorgestellt, diskutiert und weiterentwickelt. Hierbei fokussieren wir uns auf den Bereich Talentförderung.

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