People

The interdisciplinary team of the collaborative project consists of the Heilbronn University, the Competence Center Technology-Diversity-Equal Chances and the University of Siegen. Together they all have a proven research profile and many years of experience in gender and computer science. The multidisciplinary focus of the collaborative project is illustrated by the expertise in the implementation of projects and campaigns, interdisciplinary gender research, the development of user-centered software development and the design of IT systems.

In addition, a professional network of scientists and company representatives supports us in the steering committee. The high-ranking steering committee focuses on the content of the milestones of the collaborative project, chooses projects for the Living Labs and provides input for the symposia and the international conference.

Drei Studentinnen und Studenten sitzen lernend an einem Tisch und sind miteinander im Gespräch

Team

Portraitfoto Nicola Marsden

Prof. Dr. Nicola Marsden

Hochschule Heilbronn | Verbundleitung
Das GEWINN-Verbundprojekt eröffnet einen praktischen Dialog über Geschlechterfragen, in dem sich einerseits Unternehmen der Komplexität aktueller Erkenntnisse der Geschlechterforschung stellen müssen, andererseits die Forschenden wiederum gefordert sind, um nach in der Praxis tragfähigen Lösungsmodellen zu suchen. Durch den Wissensdialog der Fachkulturen werden wir gemeinsam versuchen, den Digitalen Wandel geschlechtergerecht gestalten.

www.hs-heilbronn.de

Portrait Kristian Gäckle

Kristian Gäckle

Hochschule Heilbronn
Um den digitalen Wandel geschlechtergerecht mitzugestalten, müssen wir Wissenschaft zur Anwendung bringen. Dieses Verbundprojekt schließt die Lücke zwischen Theorie und Praxis und verbindet Wissenschaft und Unternehmen zu einer tatkräftigen Einheit, die alltagsnah Geschlechtergerechtigkeit in der IT verankert. Daher freue ich mich besonders auf den produktiven Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmen und blicke gespannt auf zukünftige Kooperationen.

www.hs-heilbronn.de

Portrait Volker Wulf

Prof. Dr. Volker Wulf

Universität Siegen
Durch das Verbundprojekt GEWINN gehen wir ein Thema mit hoher gesellschaftlicher Relevanz an. Der Ansatz der Reallabore soll hierbei sicherstellen, dass Forschungsergebnisse entstehen, die in der betrieblichen Realität verankert sind - Genderforschung mit der Praxis für die Praxis!

www.wineme.uni-siegen.de

Portrait Michael Ahmadi

Michael Ahmadi

Universität Siegen
Geschlechtergerechtigkeit kann für Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen. Beim Ansatz der Reallabore handelt es sich somit um eine innovative und attraktive Möglichkeit, das Gender-Thema mithilfe wissenschaftlicher Unterstützung anzugehen. Gemeinsam sollen Verbesserungsmöglichkeiten entwickelt und erprobt werden.

www.wineme.uni-siegen.de

Portraitfoto Ute Kempf

Ute Kempf

Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
In der Mensch-Maschine-Interaktion stellt sich irgendwann die Frage: Passen sich die Maschinen an die Menschen an oder umgekehrt: Menschen passen sich den Maschinen an? Arbeitsabläufe erleichtern, verbessern und auch vollständig ersetzen: das können Maschinen für Menschen tun. Die zunehmende Durchdringung des gesellschaftlichen Lebens mit Maschinen, und damit sind Computer, Tablets und Smartphones eingeschlossen, und der zunehmenden Komplexität ihrer Funktionsweisen, gerät die wechselseitige Wirkung der Protagonisten - Menschen und Maschinen - aufeinander immer stärker in den Fokus. Im Projekt GEWINN wird dieses Verhältnis unter Gender- und Diversitätsaspekten beleuchtet und in die Praxis transferiert.

www.kompetenzz.de

Portrait Pia Lüdeking

Pia Lüdeking

Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
Wie gelangen mehr weibliche Young Professionals in Informatikberufe und in Spitzenpositionen oder erfahren Unternehmen, was die Wissenschaft in Bezug auf Genderfragen bereits erforscht hat? Durch das Verbundprojekt GEWINN! Gerade die fünf Fachtage mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu Themen rund um Gender und IT ermöglichen eine persönliche Vernetzung und inhaltlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sicherlich lassen sich für die Unternehmensseite daraus viele innovative Ansätze entwickeln, um zukünftig Karrierechancen für Frauen in der IT stärker voranzubringen.

www.kompetenzz.de

Portraitfoto Simone Plaß

Simone Plaß

Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
Sich wandelnde Rollenbilder, Einklang von Beruf und Familie und geschlechtergerechte Berufswahl - damit beschäftige ich mich schon lange beim Girls'Day und Boys'Day. Geschlechtergerechtigkeit in der IT ist ein neues Thema für mich, daher freue ich mich darauf, das Projekt zu unterstützen!

www.kompetenzz.de

Steering Committee

Portrait Corinna Bath

Prof. Dr.-Ing. Corinna Bath

TU Braunschweig
Die Geschlechterthematik im MINT-Bereich wird häufig nur im Sinne einer Förderung von Frauen verstanden. Die Forschungen unserer Arbeitsgruppe ergänzen diese Perspektive um Forschungen zu den Fragen: a) wie technische Fachkulturen als männliche hergestellt werden, b) wie technische Produkte auf problematische Weise vergeschlechtlicht sein können und c) welche methodischen Ansätzen der Technikgestaltung diesen Problematiken entgegenwirken. Im Projekt GEWINN sehe ich ausgehend von diesem breiten Verständnis, dass die Herstellung von Technik/Informatik immer auch die Herstellung von Geschlecht umfasst – und umgekehrt -, die Chance, zusammen mit Vertreter*innen aus Unternehmen neue Wege zu beschreiten, um bestehende Geschlechterungleichheitsverhältnissen in der Informatik zu begegnen.

www.tu-braunschweig.de/gtm

Portrait Britta Schinzel

Cornelia Breitenstein

ITERGO Informationstechnologie GmbH
Menschen, die Software herstellen, wird ja gern nachgesagt, sie seien besonders rational oder objektiv. Tatsächlich hängen indes unsere Arbeit und Ergebnisse stark von unseren (unbewussten) Vorstellungen und Erwartungen ab. Ich hoffe, dass das Projekt GEWINN mir hilft, in meiner täglichen Arbeit Stereotypen und Muster zu erkennen und zu hinterfragen.

www.itergo.com

Portrait Christian Fuchs

Christian Fuchs

Robert Bosch GmbH
Ich erhoffe mir vom GEWINN-Projekt Erkenntnisse darüber, wie sich alltägliche Arbeitsprozesse so gestalten lassen, dass Geschlechtergerechtigkeit erreicht werden kann. Die Reduzierung des Gender-Bias erhöht die Chancen, der am besten geeigneten Young Professionals in eine günstige Position für den Karrierestart zu kommen. Davon profitieren Unternehmen und Mitarbeiter und daher freue ich mich, das GEWINN-Projekt zu unterstützen.

www.bosch.com/de

Portrait Susanne Maaß

Prof. Dr. Susanne Maaß

Universität Bremen
Geschlechterstrukturen finden sich überall in unserer Gesellschaft. Und doch ist es nicht einfach Informatik und Gender zusammenzudenken. Das Bemühen um Frauenförderung in technischen Bereichen ist ein wichtiger Aspekt. Ich finde es aber genauso wichtig, die von Geschlechterstrukturen und –stereotypen durchsetzten Entscheidungen in der Technikentwicklung aufzuspüren und in Frage zu stellen. Die geplanten „Reallabore“ im Projekt GEWINN, die einen Blick in Firmenprozesse erlauben sollen, sind ein interessanter Ansatz, auf dessen Ergebnisse ich gespannt bin.

www.informatik.uni-bremen.de/soteg

Portrait Tanja Paulitz

Prof. Dr. Tanja Paulitz

TU Darmstadt
Das Projekt bearbeitet eine zentrale Herausforderung, die derzeit für die Implementierung der Gender Studies in den Bereich der Technik besteht.

www.ifs.tu-darmstadt.de

Portrait Tabata Pérez-Rentería y Hernández

Tabata Pérez-Rentería

Trelleborg Sealing Solutions GmbH
Ich würde gerne von anderen lernen, wie sie mit Geschlechterstrukturen und -stereotypen umgehen. Insbesondere bin ich interessiert am Austausch von praktischen Erfahrungen und Vorgehensweisen von Kolleginnen die sich mit Softwareprojekten beschäftigen.

www.tss.trelleborg.com/de

Christine Regitz

SAP SE
Dass GEWINN Forschung und Praxis, die sogenannte freie Wirtschaft, zusammenbringt und darüber hinaus Handlungsempfehlungen geben möchte für einen Transfer von der Theorie in die Praxis, finde ich hoch spannend - und noch immer viel zu selten anzutreffen. Und das alles zum dem übergeordneten Thema Gender und Informatik, das mich bereits seit vielen Jahren beschäftigt, hat mich keinen Moment zögern lassen hier meinen Beitrag zu leisten. Ich freue mich auf spannende Diskussionen.

www.sap.com

Portrait Jennifer Rode

Dr. Jennifer Rode

University College London
I‘m a Feminist theorist in Human-Computer Interaction, and I‘m interested in collaborating to improve the representation of femininely gender persons in technology.

www.jenniferarode.com

Portrait Gabriele Schade

Prof. Dr.-Ing. Gabriele Schade

FH Erfurt
Viele Jahre schon engagiere ich mich für Geschlechtergerechtigkeit in der Informatik, dies sowohl in der Frauenförderung wie bei der Geschlechterforschung. Es gab und gibt viele Projekte und Initiativen, die ich durchgeführt oder begleitet habe, die meisten konzentrierten sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse hinsichtlich des Genderings in der Hochschulausbildung. Umso mehr sehe ich das Ziel des Projekts GEWINN, die Forschung zu Gender und Informatik in der Praxis nutzbar zu machen und dazu Reallabore zu Geschlechterthemen in der IT zu entwickeln und diesbezüglich mit Unternehmen zusammen zu arbeiten, als sehr interessant an. Ich freue mich auf dieses Projekt!

https://ai.fh-erfurt.de

Portrait Britta Schinzel

Prof.in i. R. Dr.in Britta Schinzel

Universität Freiburg
Seit den 1980-er Jahren engagierte ich mich als Theoretische Informatikerin für die Beteiligung von Frauen in der Informatik, auch mit entsprechenden Forschungsprojekten, zunächst an der RWTH Aachen. Seit Anfang der 1990-er Jahre konnte ich diese Aktivitäten im Rahmen meiner Denomination für Informatik und Gesellschaft und später der Teildenomination für Gender Studies in Informatik, Naturwissenschaft und Technik vertiefen und insbesondere den Schwerpunkt in der Forschng zu Gender Studies in Informatik und Technik setzen. Von daher interessierte mich das Projekt GEWINN per se. Ich habe den BMBF-Antrag zu GEWINN mit wachsender Begeisterung genau studiert und freue mich daher über die Möglichkeit zur Mitarbeit!